Tod & Schatten – eine Leseprobe

17 Dez

tod-und-schattenAuf dem Weg nach Friedenau musste Kriminalkommissar Marek Quint tanken. Dann benötigte er immer noch gut eine halbe Stunde von Frohnau zum Friedrich-Wilhelm-Platz. Er fuhr zweimal an der neogotischen Kirche vorbei, bis er die richtige Straße fand. Einer der beiden Streifenwagen vor dem Gebäude hatte das Blaulicht eingeschaltet gelassen. Marek parkte neben einem dunkelgrünen Mercedes Sprinter des Tatorterkennungsdienstes. Auf dem Bürgersteig stand zudem noch ein weißer Hyundai H-1 der Charité Mitte. Die Gerichtsmedizin war also auch schneller vor Ort, als der Ermittler des Berliner Landeskriminalamtes. Marek stieg aus, hob das rot-weiße Absperrband an und betrachtete sich die beiden Eingänge. Neben einem großen Schaufenster führte eine Glastür direkt in das Ladenlokal. Die Leuchtreklame darüber war in gelb gehalten, passend zum Namen des Geschäftes. Sonnenklar Reisen. So simpel wie vielsagend. Das Schaufenster und die Eingangstür waren aber verhangen. An einigen Stellen am Rand der dunklen Tücher bahnte sich das gleißende Licht von Halogenstrahlern den Weg auf die Straße. Mareks Schatten wurde gegen den geschlossenen Kasten des Hyundais geworfen.

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Wieder eine Trilogie…

17 Dez

Mit „Tod & Schatten“ hat es begonnen. Wer erinnert sich noch?

Samstagabend. Ein unbekannter Toter und eine schwerverletzte Frau in einem Reisebüro in Berlin-Friedenau. Auftragskiller oder Beziehungsdrama? Spurensicherung und Gerichtsmedizin liefern keine plausiblen Ergebnisse. Warum kann sich die einzige Zeugin an nichts erinnern? Warum verstrickt sie sich in Widersprüche?

tod-und-schatten

Die Kriminalfälle um Marek Quint, Thomas Leidtner und Dr. Kerstin Sander finden aber eine Fortsetzung.  „Blut & Scherben“ ist der zweite Teil und mit „Kowalskis Mörder“ wird die Reihe abgeschlossen – voraussichtlich, denn am Ende entscheidet der Leser…

Blut und Scherben - Kopie (2)        Kowalskis Mörder - Kopie (2)

Rentnerin verschwindet auf Schiff

1 Jan

– später wird sie tot in Schacht gefunden…

Ein Ehepaar aus München verbringt einen Urlaub auf einem Schiff vor Italien. Eines Abends verschwindet die Frau spurlos. Zwei Wochen später wird sie tot in einem Schacht entdeckt. War es ein Verbrechen?

Quelle: STERN

So abwegig ist die Grundstory von „Leiche an Bord“ gar nicht.

Leiche an BordEine Fähre, eine Leiche. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner benutzt den offensichtlichen Unfalltod eines Hamburger Bauingenieurs als Fall in seinen Kursen für angehende Profiler. Als Tillman Halls sich den Lehrstoff ansieht und an einer Ortbesichtigung teilnimmt, bekommt der ehemalige New Yorker Polizist seine Zweifel. Bruckner und Halls rollen den Fall neu auf. Wurde bei der ersten Untersuchung tatsächlich etwas übersehen? Bald präsentieren sich dem Ermittlerduo drei Tatverdächtige mit unterschiedlichen Motiven. War der Unfall doch ein Mord?

Halls und Bruckners fünfter Fall.
Alle Tillman-Halls-Krimis sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

 

Im Buchhandel als eBook

ISBN 978-3-7380-4434-8

Leseprobe

Tod & Schatten

1 Nov

tod-und-schattenSamstagabend. Ein unbekannter Toter und eine schwerverletzte Frau in einem Reisebüro in Berlin-Friedenau. Auftragskiller oder Beziehungsdrama? Spurensicherung und Gerichtsmedizin liefern keine plausiblen Ergebnisse. Warum kann sich die einzige Zeugin an nichts erinnern? Warum verstrickt sie sich in Widersprüche?

Dem unerfahrenen Kriminalkommissar Marek Quint sitzt die Zeit im Nacken. Er braucht schnelle Ergebnisse, damit ihm der neue Mordfall nicht wieder entzogen wird. Und er muss seinen Kollegen Kriminaloberkommissar Thomas Leidtner mitreißen, der längst keine Chance mehr für ihr ungleiches Ermittlerteam sieht. Doch die beiden Kommissare finden wieder zueinander, als der Fall eine ungeahnte Wendung nimmt.

 

Im Buchhandel als eBook

T O D   U N D   S C H A T T E N 

ISBN 978-3-7380-9059-8

Leseprobe

Fälschung!?

26 Aug

Niederländer bot gefälschten Van Gogh an

Die niederländische Polizei hat einen Mann festgenommen, der ein gefälschtes Bild des Malers Vincent van Gogh (1853-1890) verkaufen wollte.

Handbuch der Gemäldekunde

Handbuch der Gemäldekunde

Der Niederländer hatte das Gemälde international für 15 Millionen Euro zum Kauf angeboten, teilte die Polizei am Freitag mit. Bei dem Werk sollte es um eine Vorstudie zu dem echten Van Gogh-Gemälde „Die Ernte“ (1888) gehen. Der 56-jährige Mann hatte den Angaben zufolge die Echtheit des Werkes mit gefälschten Dokumenten belegen wollen. Aus mehreren Ländern hätten sich Interessenten gemeldet. Bereits im Juni hatte ein Kunsthändler aber Verdacht geschöpft und die Polizei eingeschaltet. Die Ermittler kamen dann dem Betrüger auf die Spur und nahmen ihn in der Ortschaft Wannerpeveen im Nordosten der Niederlande fest. Das gefälschte Bild wurde in einem Safe in Hilversum bei Amsterdam entdeckt. Die Polizei schloss weitere Festnahmen nicht aus.

Weitere News zu diesem Fall:

Van Gogh ist der am meisten gefälschte Künstler

Cover Fälschung 1400 PixelSelbst in renommierten Museen hängen van Goghs, deren Urheberschaft bestritten wird. Ein verbindliches Werkverzeichnis fehlt.

An rund 200 Tagen im Jahr werden in Amsterdam Menschen mit der Behauptung vorstellig, sie hätten einen echten van Gogh gefunden. Nur ganz selten behält einer von ihnen recht. Bei keinem anderen Maler der klassischen Moderne gibt es so viele Fälschungen und zweifelhafte Echtheitszuschreibungen. Selbst in renommierten Museen hängen Bilder, deren Urheberschaft bestritten wird. Der Grund: Bis heute existiert kein verbindliches Werkverzeichnis.

Beinahe hätte es der Mann geschafft, der mit einem grob verschnürten Paket am Seiteneingang des Van Gogh Museums an der Amsterdamer Museumplein um Einlass bat. Er glaube, erzählte er dem Wachpersonal, er habe einen neuen van Gogh entdeckt. Für die daraufhin informierten Kuratoren des Hauses sind solche Nachrichten keine große Überraschung.

Fast jeden Tag meldet sich bei ihnen jemand, der glaubt, ein wertvolles Van-Gogh-Werk gefunden zu haben – auf dem Flohmarkt, auf dem Dachboden, hinter einem anderen Bild. Meist ist allerdings schon auf den ersten Blick zu sehen, dass es sich nicht um ein originales Werk eines der teuersten Maler der Welt handelt.

Die Tillman-Halls-Reihe

2 Jul
Alles in Blut

Alles in Blut

„Alles in Blut“

Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen?

Im Buchhandel als eBook

ISBN 978-3-8476-3400-3

Leseprobe

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Morgentod

Morgentod

„Morgentod“

An diesem Sommermorgen sieht die Bibliothek einer noblen Hamburger Vorstadtvilla wie nach einer blutigen Hinrichtung aus. Tod einer Hausangestellten! Mord oder Selbstmord? Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner ist auf dem Weg zum Tatort und zieht den ehemaligen US-Profiler Tillman Halls gleich mit in den Fall hinein. Bruckner und Halls zweiter Fall! Sie treffen auf Zeugen, die nichts gesehen und noch weniger gehört haben. Aber es gibt etwas, das diese Menschen miteinander verbindet. Die Wahrheit kommt erst am Ende dieses ereignisreichen Tages ans Licht.

Im Buchhandel als eBook

ISBN 978-3-8476-3727-1

Leseprobe

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Pyjamamord

Pyjamamord

„Pyjamamord“

Es sind drei Schaufensterpuppen, die auf Autobahnparkplätzen in der Nähe Hamburgs gefunden wurden. Alle sind mit einem Pyjama bekleidet. Blut, menschliche Haut, Verwesung! Es riecht nach Tod! Riecht es auch nach Mord? Puppenmord! Alles schon dagewesen? Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner denkt aber, dass es sich nicht um einen Scherz handelt. Er legt die Fakten dem ehemaligen US-Profiler Tillman Halls vor. Bruckner und Halls dritter Fall! Ein Täter, der sich nicht zeigt, eine Spurensuche, die weit in die Vergangenheit reicht.

Im Buchhandel als eBook

ISBN 978-3-8476-3816-2

Leseprobe

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Cover DIE SCHLANGELTROMMEL

Die Schlangentrommel

„Die Schlangentrommel“

Seine Bewegungen wurden immer schneller, immer ekstatischer. Er schlug die Trommel wie im Rausch, immer lauter, bis sich der Rhythmus herausgebildet hatte. Und dann folgte der tödliche Hieb. Rache. Das Jahr der Schlange. Eine Jagd auf Leben und Tod. Die Sühne für eine längst vergessene Schuld abseits der Killing Fields.

Tillman Halls ungewöhnlichster Fall, bei dem ihn Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner von einer ganz anderen Seite kennenlernt.

Im Buchhandel als eBook

ISBN 978-3-8476-1371-8

Leseprobe

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Leiche an Bord

Leiche an Bord

„Leiche an Bord“

Eine Fähre, eine Leiche. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner benutzt den offensichtlichen Unfalltod eines Hamburger Bauingenieurs als Fall in seinen Kursen für angehende Profiler. Als Tillman Halls sich den Lehrstoff ansieht und an einer Ortbesichtigung teilnimmt, bekommt der ehemalige New Yorker Polizist seine Zweifel. Bruckner und Halls rollen den Fall neu auf. Wurde bei der ersten Untersuchung tatsächlich etwas übersehen? Bald präsentieren sich dem Ermittlerduo drei Tatverdächtige mit unterschiedlichen Motiven. War der Unfall doch ein Mord? Halls und Bruckners fünfter Fall.

Im Buchhandel als eBook

ISBN 978-3-7380-4434-8

Leseprobe

 

Serinas Buick

29 Mai

Faro 1935In „Faro“ treten zwei Personen auf, die für den Hauptprotagonisten Michael Stromm eine wichtige Rolle spielen. Es sind Señora Menozza und ihre Tochter Serina. Es gab auch noch Señor Menozza. Serinas Vater ist jedoch in den Wirren des Spanischen Bürgerkriegs gestorben. Serina und ihre Mutter sind noch während des Konflikts nach Gran Canaria geflüchtet. Señora Menozza hatte in Las Palmas einen Bruder, aber auch dort gab es Schwierigkeiten mit der Guardia Civil und so war das Bergdorf Fataga die letzte Zuflucht, um einigermaßen in Ruhe vor den Behörden leben zu können.

Ein kleines Erbe hatten die Menozza nach Gran Canaria retten können. Es war der Buick von Señor Menozza. Dieser Wagen wurde fortan von Serina gefahren und so hat Michael sie auch kennengelernt – Serina und der Buick.

Ein Autor braucht immer auch Inspiration, braucht Bilder, um sich Personen, Orte und Dinge vorstellen zu können. Mir geht das zumindest so. Bei der Familie Menozza entstanden die Bilder zum Teil in meinem Kopf, zu einem anderen Teil waren es Fotografien aus dem Jahre 1935. Es fing mit einer einzigen Aufnahme an: Auf der Straße zum Faro de Maspalomas sieht man das Heck eines Automobils. Ich habe später weitere Bilder gefunden, die den Wagen aber auch deren Insassen zeigen. Es gibt noch Strandbilder dieser Personen, wie sie ein Picknick abhalten. Immer wieder wird der Wagen gezeigt und ich habe ihn zur Vorlage für Serinas Wagen, dem Erbe ihres Vaters gemacht.

Faro 1935 31

Zwei unbekannte Damen
© Fondo de Fotografía Histórica de la FEDAC

Während ich den Roman „Faro“ geschrieben habe, konnte ich leider die Marke und das Modell von „Serinas Wagen“ nicht identifizieren. Ich habe nach ähnlichen Fahrzeugen gesucht, rein vom äußerlichen her. Ein Buick von 1935 fiel mir auf und da habe ich mich entschieden: „Serinas Buick“.

Erst Jahre später bin ich der Sache dann richtig auf die Spur gekommen. Ich habe „Serinas Buick“ in einem Museum in Las Palmas wiedergefunden. Es war der Wagen auf den Fotografien von 1935. Es gab kleinere Umbauten an dem Fahrzeug, u.a. in der Lackierung. Aber ganz wichtig, an dem Wagen befand sich noch das Kennzeichen, das er bereits 1935 besessen hatte.

Jetzt konnte ich auch die Marke und das Modell identifizieren. Nicht zuletzt trug der Museums-Wagen nun ein Emblem im Kühlergrill, das auf den Fotografien von 1935 noch fehlte. Es waren die bekannten vier Ringe.

Es war ein Fahrzeug der Auto Union, die aus den Marken Audi, Horch, DKW und Wanderer bestand. „Serinas Buick“ war in Wirklichkeit ein Wanderer, eine Automarke, die heute nicht mehr so bekannt ist. Ich habe mich mit den Fotografien und meinen Informationen an das August Horch Museum in Zwickau gewandt und bekam dort kompetente Auskunft.

Serina Auto

Der Wanderer W21 heute im
Museo Elder de la Ciencia y la Tecnología,
Las Palmas, Gran Canaría

„Serinas Buick“ ist eine Wanderer W 21 Limousine. Nach dieser Erkenntnis hatte ich schon überlegt, aus dem Buick einen Wanderer zu machen. Michael Stromm war sehr technikbegeistert. Er hätte sicherlich einiges über den Wanderer W21 gewusst und ich hätte es ihn erzählen lassen. Da es nun aber bei dem Buick bleiben wird, will ich dies hier nachholen.

Der Wanderer W21 wurde von Februar 1933 bis Januar 1935 gebaut. Insgesamt wurden von der Vier-Fenster-Limousine 4.533 Stück hergestellt. 1933 lieferte das Horchwerk in Zwickau die Karosserie noch selbst. Ab 1934 kam sie von der Karosseriefirma Reutter in Stuttgart.

Weitere Daten, denn so hätte es Michael gefallen. Der W21 hatte einen 4-Takt 6-Zylinder-Reihen-Motor, bei einem Hubraum von 1.690 cm³. Das ergab eine Leistung von 35PS (25,7kW), mit der der Wanderer eine Höchstgeschwindigkeit von 95km/h erreichte. Serina muss oft Gast auf der Tankstelle von Señor Gaiton gewesen sein, denn der W21 verbrauchte 12l Benzin auf 100km. Den Wanderer W21 gab es auch als 2-türiges Cabriolet. Diese Karosserievariante hätte vielleicht besser zu einer jungen Dame wie Serina gepasst.

Die Bilder in diesem Artikel zeigen reale Personen, die nichts mit meinem Roman „Faro“ zu tun haben. Für mich waren sie aber die Inspiration für meine Protagonisten.

Links:

Fondo de Fotografía Histórica de la FEDAC

August Horch Museum Zwickau

Museo Elder de la Ciencia y la Tecnología

Die Auto Union A.G.

Wanderer-Werke A.G.

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Bilderserie:

© Fondo de Fotografía Histórica de la FEDAC

Picknick: Sind das Serina und Ihre Eltern?

Wanderer W21: Kühlergrill, Heck-, Seitenansicht

Serina Auto 11 Serina Auto 9 Serina Auto 7 Serina Auto 2 Faro 1935 32 Faro 1935 30

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Cover-Faro-1400-Pixel.jpg

Im Buchhandel als eBook

F A R O

ISBN 978-3-8476-2103-4

Leseprobe

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