Die gefälschten Bilder des Herrn S.

3 Jun

Süddeutsche Zeitung 09.07.2011

Kommentar:

Kunstfälschung oder nur ein „Experiment“?

Sehr geehrte Damen und Herren,

in einem Roman ist Fiktion erlaubt. In „Fälschung“ sprechen die Herren Schumann und Lumar von ihren Reproduktionen der großen Meister. Zu diesen Meistern gehört auch der oben zitierte Paul Gauguin. Die Herren entschließen sich zu einem „Experiment“, um die Qualität ihrer Reproduktionen auf die Probe zu stellen. Es gelingt und die Welt glaubt an einen Sensationsfund, weil eben alles zusammenpasst, das maltechnische Gutachten und dann der Herkunftsnachweis. Das Bild erhält seine Geschichte. Hier ist eine Fälschung perfekt und so wie es in der Fiktion beschrieben, hat es sich auch bereits in der Realität ereignet und niemand weiß genau, wo weitere Fälschungen lauern. Hier gibt es noch viel zu tun und so verstehe ich nicht, warum man sich mit Herrn S. beschäftigt, oder gehört er zu den genialen Fälschern im Range eines Han van Meergeren? Sicherlich nicht.

Hochachtungsvoll, Ihr

Ole R. Börgdahl

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