Bei Renovierungsarbeiten…

7 Okt

20150930_133259…wurden im Faro de Maspalomas hinter dem Putz einer Mauer Einschusslöcher entdeckt. Mit einem Metalldetektor wurde festgestellt, dass sich die Projektile noch immer in der betreffenden Wand befinden. Einige der Projektile wurden zur ballistischen Untersuchung gebracht. Ein erstaunliches Ergebnis trat zu Tage. Die Schüsse müssen aus der MP 40, einer Maschinenpistole der Wehrmacht, abgefeuert worden sein. In den sechziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts wurde tatsächlich eine solche Waffe aus den Dünen von Maspalomas ausgegraben. Bisher gab es keine Erklärung zu dieser Maschinenpistole, die heute im Technikmuseum von Las Palmas ausgestellt ist. Die weiteren ballistischen Untersuchungen der gefundenen MP 40 und der abgefeuerten Munition kam aber zu ebenfalls erstaunlichen Ergebnis, dass die Projektile aus genau dieser Waffe stammen könnten.

20150930_133341Die MP 40 war ursprünglich für die Besatzungen gepanzerter Fahrzeuge entwickelt worden. Aufgrund ihrer Führigkeit kam sie aber alsbald bei allen Waffengattungen zum Einsatz; sogar U-Boot-Besatzungen führten MP 38/40 mit. Mit dieser für die damalige Zeit kompakten Waffe konnte eine kleine Einheit eine relativ große Feuerkraft entwickeln. Die effektive Schussentfernung betrug maximal 200 Meter.

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