Argentinien, Rattenlinie, „ODESSA“

Es ist hinreichend bekannt, dass Argentinien nach dem 2. Weltkrieg Fluchtpunkt für viele „kleine“ und „große“ Nazi-Parteigenossen war. Der Begriff „ODESSA“ (Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen) ist ebenfalls bekannt, auch wenn bis heute nicht bewiesen ist, dass eine solche Organisation überhaupt jemals existiert hat. Uki Goñi kommt in seinem Buch „Odessa: Die wahre Geschichte. Fluchthilfe für NS-Kriegsverbrecher“ zu dem Schluss, dass es eine einzige, große Organisation wohl nicht gegeben hat, sondern dass die Fluchthilfe von vielen kleinen, unabhängig voneinander operierenden Zellen durchgeführt wurde. Uki Goñi zeigt auch auf, dass die Motivation zur Fluchthilfe für Nazi-Verbrecher unterschiedlich war. Neben dem damals faschistischen argentinischen Staat unter der Präsidentschaft von General Juan Perón, waren auch Angehörige der katholischen Kirche gerne bereit zu „helfen“. Für all diese Bemühungen hat sich der Begriff „Rattenlinie“ durchgesetzt. Im Roman treffen Serina und Michael in Argentinien, in Bariloche, auf eine solche Organisation. Es bleibt der Fantasie überlassen, welche Taten diese Organisation verübt hat, wem sie zur Flucht verhelfen konnte usw.

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Cover-Faro-1400-Pixel.jpg

Im Buchhandel als eBook

F A R O

ISBN 978-3-8476-2103-4

Leseprobe

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