Einsatzhafen Reinsehlen

Spätestens seit dem Besuch des Dalai Lama im Oktober 1998 hat wohl fast jeder schon einmal von Camp Reinsehlen gehört. Doch dahinter steckt mehr als nur ein Ort für eine Großveranstaltung.

Camp Reinsehlen 2Auf dem Gelände in der Nähe von Schneverdingen (Lüneburger Heide) wurde 1938 ein Fliegerhorst errichtet, im August des folgenden Jahres rückte die erste Kompanie ein, im September 1939 wurde der Einsatzhafen zum ersten Mal angeflogen. Der Flugplatz diente als Ausbildungs- und Einsatzflughafen (Deckname: Posemuckel) für Luftwaffen-Ausbildungs-Kompanien, die Jagdgeschwader 1 und 26, das Schlachtgeschwader 4 und andere Einheiten. Beim Bau des Flugplatzes wurden auch Zwangsarbeiter eingesetzt – noch heute ist eine von einem Gefangenen hinterlassene Inschrift im Beton einer der Flugplatzstraßen erkennbar.

Stationiert waren dort u.a. Fieseler Storch, Bf109G, Fw190A, He 111, Me 110, AR 234, Ju 88, Ju 52, SM.75, SM.81 und SM.82 (aber natürlich nicht alle gleichzeitig …). Von einer Einheit aus Perleberg wurde in Reinsehlen das Schleppen von Gotha-Lastenseglern mit Ju-52 erprobt.

Zum Artikel:

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Leiche an Bord

Im Buchhandel als eBook

L E I C H E   A N   B O R D

ISBN 978-3-7380-4434-8

Leseprobe

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