Eugène Henri Paul Gauguin

* 7. Juni 1848 in Paris

† 8. Mai 1903 in Atuona auf Hiva Oa, Marquesas

Es wurden schon zahlreiche Gauguin-Biographien veröffentlicht, auf die auch ich bei meinen Recherchen zu den Romanen „Fälschung“ und „Die Journale“ zurückgegriffen habe. In dieser Reihe seien H. Perruchot und E. Hollmann zu empfehlen. Wer sich näher mit dem den letzten Lebensjahren von Paul Gauguin auf Tahiti und Hiva Oa beschäftigen möchte und wem Gauguins Gedanken, Wünsche und Nöte interessieren, der sollte sich die Sammlung von Briefen vornehmen, die in verschiedenen Veröffentlichungen vorliegen.

Pflichtprogramm sollten natürlich auch „Noa Noa“ und „Vorher und Nachher“ sein. Wer in populären Zeitungen und Magazinen nach dem Begriff „Gauguin“ sucht, wird ebenfalls immer wieder fündig. Der Maler Gauguin, seine Lebensgeschichte und seine Werke werden stets aktuell sein. Die genannten Veröffentlichungen mit biografischen Angaben finden sich in der Facebook Notiz „Literatur von und über Paul Gauguin“. Für die Recherche zu meinen Romanen hat mich allerdings das nicht so alltägliche im Leben Gauguins interessiert. Ein Artikel bei Spiegel-Online aus dem Jahre 2007 gibt dies vielleicht wieder: „Spektakuläre Gauguin-Ausgrabung –  Der Maler und sein Müll, von Angelika Franz. Es sind die natürlichen Lebensumstände eines Menschen, denen auch Yvette Jasoline begegnet sein könnte, als sie mit Paul Gauguin zusammentraf. Diese Begegnung ist selbstverständlich fiktiv, aber nur soweit, als dass es auf Tahiti und Hiva Oa sicherlich Menschen gab, von denen Gauguin Malaufträge erhalten hat.

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Gräber von Jacques Brel und Paul Gauguin auf Hiva Oa

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Gauguins Ende hat Yvette Jasoline aus Briefen erfahren. Der französische Militärarzt Victor Segalen war nur wenige Wochen nach Gauguins Tod auf Hiva Oa und hat die „Abwicklung“ des Malers miterlebt. Es ist nicht bekannt, ob Victor Segalen das Grab Gauguins besucht hat, das damals sicherlich anders ausgesehen haben mag, als heute. Neben dem Grab sind in der Südsee zwei Gauguin-Museen geblieben, eines auf Tahiti und eines Auf Hiva Oa. Die Kunst, die dort gezeigt wird umfasst nur einen unbedeutenden Teil von Gauguins Werk. Gemälde im Range des Mädchenportraits der Julie Jasoline sind überhaupt nicht vertreten, oder doch. Der Leser weiß es jetzt besser.

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Zwischen meinen Inseln

Im Buchhandel als eBook

Zwischen meinen Inseln

ISBN 978-3-8476-2104-1

Leseprobe

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