Falsche Etiketten

Die Zeit (online) 09.09.2010

Campendonk

Kommentar:

Herkunftsnachweis

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Zauberwort heißt „Herkunftsnachweis“. Was bedeutet dieser Begriff für die Kunstwelt. Zunächst einmal steckt eine Menge Arbeit dahinter. Ein naturwissenschaftliches, maltechnisches Gutachten ist dagegen vergleichsweise aus der Portokasse bezahlbar und überhaupt nichts wert, wenn der Herkunftsnachweis lückenhaft oder unglaubwürdig ist. Aber was muss man nun tun, um den Herkunftsnachweis führen zu können, wie ist so ein Dokument, wenn es überhaupt ein Dokument ist, greifbar? Die Flechtheim-Aufkleber waren da ja eigentlich schon nicht schlecht. Wer war Flechtheim? Gibt es Belege, dass er das betroffene Bild gekauft hat? Wer war der Verkäufer? War jemand beim Verkauf dabei? Hat der Künstler vielleicht zum Kauf gratuliert? Und, und, und…

Leider können aber auch die Dokumente, die einen Herkunftsnachweis ausmachen, gefälscht sein.

Hochachtungsvoll, Ihr

Ole R. Börgdahl

Cover Fälschung 1400 Pixel

Im Buchhandel als eBook

F ä l s c h u n g

ISBN 978-3-8476-2037-2

Leseprobe

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