Kultur-Revolution auf den Inseln

Süddeutsche.de 30.05.2013

Er sah „reine, starke Farben, die einen Europäer fast blind machen“, wie er in seinem Bericht „Noa Noa“ schreibt. Seine kraftvollen Ölgemälde aus der polynesischen Periode zeigen diese Farben. Und auch wenn das exotische Paradies, das Gauguin darstellte, damals schon nicht so existierte, ist die Natur doch überbordend fruchtbar.

Dicke Mangos baumeln an riesigen Bäumen, auf Feldern reifen Ananas, lila Bougainvilleen bauschen sich über Zäune, und aus jeder Ecke leuchten Hibiskusblüten in Gelb, Rosa und Blutrot. Zwei Buchten, Opunohu Bay und Cook’s Bay, getrennt durch den gezackten Kegel des Mont Rotui, bohren sich tief ins Innere der Insel. Sie sind von smaragdgrünen Steilhängen gesäumt, an den Ufern stehen Kokospalmen. Das Volk der Maohi huldigte hier einst seinen Göttern.

.

Ströme meines Ozeans

Im Buchhandel als eBook

Ströme meines Ozeans

ISBN 978-3-8476-2105-8

Leseprobe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: