Rezension: Hamburg, Lorient, Gran Canaria, Argentinien

Michael Stromm, Hamburger Jung, Obermaat im 2. Weltkrieg, stationiert im französischen Lorient, begibt sich mit seinen Kameraden auf die 5. Feindfahrt. Es nimmt kein gutes Ende, das U-Boot wird versenkt. Es gibt nur einen Überlebenden, Michael. Er strandet schließlich auf Gran Canaria in der Nähe des Faro (Leuchtturm). Hier beginnt die eigentliche Geschichte. Dennoch ist auch der U-Boot-Teil sehr authentisch und detailliert beschrieben und bildet den notwendigen Kontrast zu dem Gran-Canaria-Teil. Sehr interessant und gut gelungen ist auch die Betrachtung des Krieges aus der
Ferne. Michael hört BBC und andere Radiosendungen über einen Kurzwellenempfänger. Hier seien auch die Radioansprachen von Thomas Mann erwähnt, die dieser aus dem amerikanischen Exil an die „Deutschen Hörer!“ sendet und mit denen sich Michael auseinandersetzt. In dem Roman ist viel Historisches mit einer originellen, spannenden Geschichte verbunden. Der dritte Teil des Buches spielt dann noch im Argentinien der Nachkriegszeit und hat die Rattenlinie“, d.h. die Fluchtwege der Nazis zum Thema. Was hier im Jahre 1952 endet, hat 1943 auf U-810 seinen Anfang genommen.

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Eine Antwort to “Rezension: Hamburg, Lorient, Gran Canaria, Argentinien”

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  1. Rezension: Hamburg, Lorient, Gran Canaria, Argentinien « Ole R. Börgdahl - 28. August 2012

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