Rezension: Viel Lesestoff

Der zweiteilige Tagebuchroman Die Journale“ enthüllt die Vorgeschichte zum Roman Fälschung“ vom selben Autor. Hier wurde eine interessante Idee realisiert. Während die französische Familie
Jasoline in dem Kunstkrimi Fälschung“ eher Randfiguren sind, spielen sie in den Journalen“ die Hauptrolle. Die Familiengeschichte der Eheleute Yvette und Victor sowie ihrer beiden Töchter Julie und Therese wird erzählt. Die Tagebücher reichen im ersten Band von 1890 bis 1948. Alltägliches, Familienschicksal aber auch historische Begebenheiten, die die Familie tangieren, werden geschildert, und zwar zunächst aus Sicht der Mutter Yvette und später von der Tochter Therese. Es ist spannend und unterhaltsam durch die Jahre zu gleiten. Viel Lesestoff. Das Personenverzeichnis am Ende des Buches ist ein gutes Hilfsmittel, um den Überblick über die Menschen zu behalten, denen die Jasolines in Frankreich, auf Tahiti und in England begegnen.

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